Technische Leistungen

Wir bieten folgende technische Leistungen an:

Kontakt

Automatische Refraktionsbestimmung

Ungefährliches und präzises Infrarotverfahren zur Bestimmung von Fehlsichtigkeit (Hypermetropie – Myopie – Astigmatismus)

Das Verfahren dient zur Bestimmung der Sehstärke in Dioptrien für die Anfertigung von Brillen oder Kontaktlinsen, die der Augenarzt bei Bedarf verschreibt.
Nach dem Verabreichen von Augentropfen, die die Akkommodation des Auges vorübergehend unterbinden (medikamentös ausgelöste Zykloplegie), lässt sich die Sehstärke bei Kindern noch genauer ermitteln.

Spot-Vision-Gerät (Watch Allyn):

Dieses tragbare Gerät gestattet die oben genannte Refraktionsbestimmung im Abstand von einem Meter vom Patienten, was vor allem bei der Untersuchung von Kleinkindern (unter vier Jahren) zum Einsatz kommt. Diese Methode ermöglicht die Früherkennung von Fehlsichtigkeit und die Erstellung eines detaillierten Berichts für den Kinderarzt.

Scheitelbrechwertmesser

Scheitelbrechwertmesser zur Bestimmung des Brechwerts von Brillen (oder Kontaktlinsen) in Dioptrien

Phoropter

Ermöglicht die computergestützte Messung der Sehfunktionen und die Korrektur von Fehlsichtigkeit durch das Verschreiben von Sehhilfen

Tonometrie oder Messung des Augeninnendrucks

Berührungsfreie Tonometrie:

Messung mittels eines kurzzeitig erhöhten Luftdrucks: ermöglicht ein schnelles Screening und kann vom Arzthelferpersonal durchgeführt werden

Applanationstonometrie nach Einträufeln anästhetischer Augentropfen:

Spaltlampenuntersuchung nach Verabreichung anästhetischer Augentropfen:
  • Tonometrie nach Goldmann
  • Tonometrie mittels Resonanzsensor: BioResonator®


Tonometrie mit dem Handgerät Tonopen®: für Kinder, bettlägerige Patienten oder Hausbesuche

Spaltlampenuntersuchung (LAF)

Diese auch Biomikroskopie genannte Untersuchung mittels einer Spaltlampe ermöglicht das Erkennen der verschiedenen Augenbestandteile:

a) Vorderer Augenabschnitt: Lid, Bindehaut, Tränenfilm, Hornhaut, Vorkammer, Iris und Linse

b) Hinterer Augenabschnitt: Glaskörper, Netzhaut mit Blutgefässen und Sehnerv

Hornhauttopographie

Nicht invasive Untersuchung der Qualität und Quantität der Hornhaut mittels Videokeratograph oder Scheimpflug-Kamera mit 360°-Winkel. Ermöglicht die Messung der Brechkraftwerte der Hornhaut sowie die Untersuchung der vorderen und hinteren Hornhautkrümmung. Ausserdem liefern die Aufnahmen eine topografische Darstellung der Hornhautdicke (Pachymetrie).

Die Hornhauttopographie dient zur Früherkennung von Erkrankungen der Hornhautoberfläche oder des Stromas, wie zum Beispiel den Keratokonus.
Dieses Verfahren dient zur Abklärung vor oder nach einer operativen Korrektur von Fehlsichtigkeit mit Excimerlasern (PRK = Photorefraktive Keratektomie oder LASIK = Laser-in-situ-Keratomileusis).
Der Topograph Sirius® projiziert 22 Ringe und analysiert über 100'000 Punkte bei einem Hornhautdurchmesser bis zu 12 mm. Er gestattet die Analyse des Tränenfilms (trockene Augen, Kontaktlinsen) und mit der Scheimpflug-Kamera lassen sich Hornhaut, Kammerwinkel und Linse abbilden.

Biometrie

Bei einer biometrischen Untersuchung des Auges lassen sich dessen Bestandteile genau vermessen.


Die klassische Methode mit einer Ultraschallsonde erfolgt nach Einträufeln von Augentropfen und ist berührungslos, schmerzfrei und ungefährlich (Echographie).

Ein moderneres und berührungsfreies Verfahren besteht dagegen aus der optischen Interferenztomographie bzw. der optischen Biometrie (mit Geräten wie Aladdin®, Lensar®, IOLmaster®).

Die neue Technologie ermöglicht die schnelle, einfache und berührungsfreie Untersuchung des Auges, die auch vom Arzthelferpersonal durchgeführt werden kann. In Fällen von besonders dichten Katarakten greift man jedoch auch heute noch auf die klassische Ultraschallmethode zurück.

Aladdin®: Dieses Gerät ermöglicht die Messung der Augachsenlänge und der Hornhautkrümmung (Keratometrie), was zur Berechnung der Intraokularlinse (IOL) für ein Implantat nach einer Kataraktbehandlung unerlässlich ist. Das Gerät erstellt gleichzeitig eine Untersuchung der Augenoberfläche (Topographie), eine Analyse der Wellenfront (Aberrometrie), eine Untersuchung der Pupille bei Lichteinfall und deren Adaption an die Dunkelheit und hilft dem Chirurgen dadurch bei der Auswahl der passenden IOL für eine Katarakt-OP.

Spekulare Mikroskopie der Hornhaut (SP-1p Topcon)

Das Spiegelmikroskop SP-1p der Firma Topcon analysiert die zentrale Hornhautdicke (Pachymetrie), zeigt die Endothelzellen an und analysiert die Zellmorphologie. Das Gerät ermöglicht die Diagnose von Hornhautproblemen, insbesondere des Endothels. Diese Untersuchung ist sowohl prä- als auch postoperativ von Bedeutung, vor allem bei einer Katarakt-OP oder einer Hornhauttransplantation.

GDX-NFA

Konfokale Laserscantechnologie zur indirekten Messung des Sehnervs und seiner Nervenfasern


Es handelt sich um eine einfach durchzuführende, nichtinvasive Untersuchung, die zusammen mit der Vermessung des Gesichtsfelds (computergestützte Perimetrie) eine Verfolgung der klinischen Entwicklung nach einer Glaukombehandlung ermöglicht.

Mit Hilfe einer Entwicklungsgrafik der einzelnen Untersuchungen lässt sich eine mögliche Verschlechterung im Laufe der Zeit erkennen und so die passende Therapieform bestimmen (Augentropfen, Laserbehandlung oder chirurgischer Eingriff).

OCT (Optische Kohärenztomographie)


Diese schnelle und ungefährliche Untersuchung erzeugt virtuelle Schnittbilder des gewünschten Augenabschnitts.

Das Gerät nimmt 70'000 Bilder pro Sekunde auf und gestattet die schnelle und präzise Bildgebung der analysierten Strukturen in optimaler Auflösung (2,5 ų).

Die OCT dient zur Diagnose der unterschiedlichen Formen von Makuladegeneration, wie der trockenen oder feuchten Makuladegeneration mit dem Austritt von Flüssigkeit in oder unter der Netzhaut. Dank dieses Verfahrens hat sich das Verständnis der Krankheit verbessert. Zudem lassen sich Makulaerkrankungen damit früher diagnostizieren und entsprechend besser behandeln und versorgen.

Mit Hilfe eines speziellen Hornhaut-Moduls lässt sich mit der OCT die Hornhautstärke messen (Pachymetrie) und dabei die Epithelschicht von der tiefer liegenden Stromaschicht unterscheiden. Das Verfahren dient zur Diagnose von Hornhauterkrankungen und der Nachsorge von Patienten nach einer refraktiven Laserbehandlung oder einer Keratokonus-Behandlung mit Crosslinking. Schliesslich lässt sich mit der OCT der gesamte vordere Augenabschnitt untersuchen, einschliesslich Kammerwinkel und Position der natürlichen oder künstlichen Linse (IOL).

Auch eine genaue Analyse der Anatomie des Sehnervs und eine Untersuchung der Nervenfasern sind mit der OCT möglich. Sie gehört zu den Routineuntersuchungen zur Diagnose und Nachsorge von Glaukomen.

Die AngioOCT ist eine Neuheit im Bereich der Augenheilkunde und erleichtert die Diagnose von Erkrankungen der Makula und der Netzhaut, wie zum Beispiel:

– Makulaödem

– Diabetische Retinopathie

– Altersbedingte Makuladegeneration

– Retinopathia centralis serosa

– Neovaskularisation unter oder auf der Netzhaut mit Flüssigkeitsansammlungen bei altersbedingter Makuladegeneration oder bei Makulaerkrankungen infolge starker Myopie

– Status nach einer Beinvenenthrombose

Mit Hilfe dieses Verfahrens lässt sich das Ergebnis der intravitrealen Einbringung von Medikamenten, wie VEGF-Blockern (Lucentis, Eylea, Avastin), Kortikoiden (Ozurdex) oder anderen Arzneimitteln (z.B. Jetra zum Lösen einer vitreomakulären Traktion) kontrollieren.

Der Vorteil der AngioOCT im Vergleich zur herkömmlichen Angiographie besteht darin, dass keine Kontrastmittel (z.B. Fluorescein, Indocyaningrün) eingebracht werden müssen, was diese Form der Untersuchung sicherer macht.

Die Untersuchung kann in der Regel ohne Dilatation schnell durchgeführt werden (ca. 5 Minuten). Das Verfahren ist absolut ungefährlich und bei allen Patienten durchführbar, insbesondere bei schwangeren Frauen, Patienten mit Nieren- oder Herz-Kreislauferkrankungen sowie bei Personen, die allergisch auf Kontrastmittel reagieren.

Fundusfotographie und Angiographie (Fluorescein)

Die digitale Netzhautkamera ermöglicht:


– Farbbilder ohne Dilatation (45°) oder nach Dilatation, Abbildung der Netzhaut (50°) mit Darstellung der Netzhaut, Netzhautdurchblutung und des Sehnervs

Bei Verwendung eines Spezialfilters lassen sich auch die Nervenfasern sehr effizient beurteilen (Glaukom). Ein weiterer Filter ermöglicht autofluoreszierende Bilder der Makula ohne Kontrastmittel, was besonders bei Makulaerkrankungen, wie Makuladystrophie oder altersbedingter Makuladegeneration, von Bedeutung ist.

In einigen Fällen verwendet man einen Farbstoff oder ein Kontrastmittel (Fluorescein), das verdünnt intravenös injiziert wird, um Retinopathien besser zu erkennen; eine derartige Untersuchung erfordert die Zustimmung des Patienten und wird unter Aufsicht eines Anästhesisten durchgeführt.

PERIMETRIE

A) Kinetische Perimetrie: Ermöglicht die Vermessung des Gesichtsfelds mit Hilfe eines Lichtpunkts, dessen Intensität und Grösse variiert und der sich von aussen nach innen bewegt. Diese einfach und schnell durchführbare Untersuchung dient zur Feststellung von neuroophthamologischen Erkrankungen.


B) Computergestützte Perimetrie: Dabei fixiert der Patient einen zentralen Punkt, während Lichtimpulse unterschiedlicher Intensität gesendet werden. So lässt sich die Schwelle feststellen, ab welcher der Lichtpunkt erkannt wird, und man erhält eine grafische Darstellung des Gesichtsfelds beider Augen.

Octopus 900: Gestattet die Untersuchung jedes Auges im 90°-Winkel, verfügt über ein spezielles Programm zum Testen der Fahrtüchtigkeit sowie ein Programm zur Erkennung von perimetrischen Störungen, vor allem im Zusammenhang mit Liderkrankungen (Messung vor einer Straffung des oberen Augenlids).

Octopus 600: Gestattet die Untersuchung des zentralen Gesichtsfelds jedes Auges im 60°-Winkel und verfügt über Pulsar-Perimetrie, eine Technik, mit der gleichzeitig die Kontrastsensibilität und die Luminosität der Stimuli gemessen wird, was für die Früherkennung von Glaukomen wichtig ist.

Orthoptische Untersuchung mit Hilfe des Hess-Weiss-Schirms

Zur Untersuchung okulomotorischer Störungen durch die Projektion von Licht auf einen Hess-Weiss-Schirm. Dient der Feststellung okulomotorischer Paralysen, angeborenem oder erworbenem Strabismus nach einem Trauma (Orbitafraktur), Gefässverletzung, Diabetes oder Entzündungen des zentralen Nervensystems

Farbtest

– (24 Tabellen):

– Farnsworth-Test (15 oder 100 runde Farbplättchen)
Ermöglicht die Diagnose von angeborener Farbfehlsichtigkeit, wie dem Daltonismus (Rot-Grün- oder Gelb-Blau-Fehlsichtigkeit) oder erworbener Fehlsichtigkeit, wie Makula- oder Sehnerverkrankungen (häufig nach Entzündungen oder der Einnahme von Medikamenten).

Stereoskopischer Sehtest

Dient zur Prüfung des räumlichen Sehvermögens mit Hilfe eines einfachen Tests (Lang-Stereotest oder Verwendung von Polarisationsfiltern). Dieser Test ist wichtig für die Feststellung der Fahrtüchtigkeit.

Laserbehandlungen

Für die Behandlung von Sehstörungen steht dem Augenarzt ein umfangreiches Sortiment an therapeutischen Möglichkeiten zur Verfügung, wobei die Laserbehandlung eine bedeutende Rolle spielt.


Mit dem Excimerlaser lassen sich Hornhautverkrümmungen oder -vernarbungen korrigieren. Nach einer Behandlung mit dem YAG-Laser kann der Patient nach einer Kapsulotomie oder einer Kapselreinigung (sekundäre Katarakte) wieder gut sehen.

Bei einem Engwinkelglaukom schafft eine periphere Iridotomie einen Bypass und verbessert den Abfluss zwischen der vorderen und hinteren Kammer bei gleichzeitiger Senkung des Augeninnendrucks.

Auch für eine Trabekuloplastik oder die Trabekelreinigung ist der Laser sehr nützlich. Das Trabekel ist ein natürlicher Filter, durch den das Kammerwasser abfliesst. Bei einem Glaukom liegt in der Regel ein pathologischer Zustand des Trabekels vor, das mit abgestorbenen oder entzündeten Zellen oder Pigmenten „verschmutzt“ ist, die das Trabekel verschliessen. Die Selektive Laser Trabekuloplastik (SLT) mit einem YAG-Laser schädigt das Auge nicht und lässt sich beliebig oft wiederholen.

Eine weitere Behandlungsmethode für ein Glaukom besteht in der Verwendung einer äusserlich angewendeten Sonde, mit der ein selektiver Zugriff auf den Ziliarkörper möglich ist, der an der Produktion des Kammerwassers beteiligt ist. Es erfolgt eine Zyklodestruktion mit einer Laserdiode mit 810 Nanometer.

Eine weitere Methode besteht aus der Realisierung einer Barriere mit einem Argon-Laser zur Behandlung eines Netzhautlochs und damit zur Prävention einer Netzhautablösung.

Wir bieten folgende Plattformen an:

1. Lumenis Novus Spectra (Mehrfachplattform mit 3 Lasern): Argon-Laser, YAG-Laser und SLT-Laser

2. Quante Medical Argon 532-Nanometer-Laser: für die Photokoagulation der Netzhaut

3. Quante Medical Argon 1064-Nanometer-Laser: für die periphere Iridotomie und Kapsulotomie (sekundäre Katarakte)

4. Iridex Diode 810-Nanometer-Laser: für die Photokoagulation der Netzhaut und Tumorbehandlung mit TTT (transpupilläre Thermotherapie) mit externer Sonde für die Zyklodestruktion eines neovaskulären oder anderweitig therapieresistenten Glaukoms

5. Excimerlaser Amaris 500: hochfrequenter Laser mit 500 Hertz zur Korrektur aller Arten von Fehlsichtigkeit (Hypermetropie, Astigmatismus, Myopie), Kombitherapien sowie zur Behandlung der Presbyopie mit Presby-Lasik-Modul